The Language Issue

I had started a poll about the issue if this blog should be written in German or in English.

I would consider it a tie, but I have established the habit of writing this blog in English and translating a small fraction of the articles to German and I will keep it like that for now. If you want to volunteer for translating more articles, please let me know.

Ich habe eine Umfrage gestartet, um die Frage zu klären, in welcher Sprache dieser Blog geschrieben werden sollte.

Ich sehe das Ergebnis als unentschieden an, aber nun habe ich seit etwa 18 Monaten auf Englisch geschrieben und nur sporadisch einzelne Artikel auf Deutsch übersetzt. Das wird in der nächsten Zeit auch so bleiben. Wenn sich jemand engagieren möchte, um mehr Artikel zu übersetzen, bin ich dafür natürlich aufgeschlossen.

Here are the results:

The language issue

The language issue

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Microsoft SQL-Server ab 2017 auch für Linux

English

Microsoft hat angekündigt, den MS-SQL-Server auch für Linux anzubieten.

Ja, die Zeit ist reif dafür. Es gibt genug Gründe, Vorbehalte gegen die Firmen Microsoft und Oracle zu haben, aber deren DB-Produkte sind gut und wenn es mehr Konkurrenz gibt, ist das auch gut. Ich denke, dass Oracle noch etwas besser ist, aber andererseits ist es nur ein sehr kleiner Teil der Projekte, bei denen es auf diesen Unterschied ankommt. Weiterhin stehen natürlich noch mit DB2, MariaDB und vor allem PostgreSQL noch interessante DB-Produkte zur Verfüng, auch unter Linux.

Links:

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Webseiten für Mobilgeräte

English

Viele Webseiten werden heute für Desktop-Geräte mit einem bestimmten Bildschirmformat optimiert und man versucht vielleicht noch nachträglich eine gewisse Mobiltauglichkeit ranzuflicken.

Dabei wird schnell vergessen, dass das Anschauen der Webseite mit einem Mobiltelefon kein Nischenfall mehr ist, sondern häufig vorkommt. Manche Webseiten funktionieren gar nicht auf Mobiltelefonen, man kann es einfach aufgeben, sie zu verwenden. Manche sind extrem unhandlich. Vertikales Scrollen ist allgemein akzeptabel. Wir sind es gewohnt, es harmoniert aber auch mit unserem Lesestil. Wenn man horizontal scrollen muss, um eine Zeile zu lesen, muss der Inhalt schon extrem interessant sein, damit man nicht aufgibt.

Was ist zu beachten?

  • Font mus groß genug sein, damit man es lesen kann. Ideal wäre, wenn man die Font-Größe in vielen Stufen verstellen könnte und die Webseite sich immer anpassen würde.
  • horizontales Scrollen ist eventuell für große Bilder o.ä. noch akzeptabel, für Text aber nicht.
  • Man braucht die ganze Breite des kleinen Displays zum lesen, Navigationsbereiche rechts oder links müssen sich verschieben oder ausblenden lassen.
  • Es ist problematisch, wenn Bedienelemente zu nahe beieinander liegen, weil man mit dem Finger nicht so genau trifft wie mit der Maus. Der Finger ist zwar sehr genau, aber es fehlt das Feedback vor dem Anklicken, weil man nicht sieht, was unter dem Finger passiert.

Vielleicht gibt es noch mehr Punkte.

Natürlich ist mehr Bildschirmfläche immer besser und man sollte auch das ausnutzen.
Aber wir wissen alle, dass es Beispiele von Webseiten gibt, die auf Mobiltelefonen super funktionieren.
Und solche die es nicht tun.

Heute wird die Webseite im Browser aufgebaut. Eigentlich kommt sie als HTML und die Browsereinstellungen liefern dann Schriftgröße, Formatierungspräferenzen u.s.w.
Das sind die typischen Webseiten aus den 90er Jahren, die alle etwa gleich aussahen, aber einigermaßen gut funktioniert haben.

Aber darauf entstand dann auch so etwas wie ein kaputtes Web. Webdesigner wollten sich verwirklichen und es wurde mit Tricks wie geschachtelten Tabellen, transparenten 1×1-Bildern, Frames, Formatierungsinformationen im HTML, (z.B. Font-Tags) gebastelt, was das Zeug hielt. Die berühmten Webseiten „best viewed with BrowserXYZ“ entstanden. Und das HTML war unlesbar und nur mit Tools wie Frontpage oder Dreamweaver o.ä. überhaupt bearbeitbar. Mit dem falschen Browser waren sie leer.

Oder Müll. Mit Javascript konnte man noch tollere Sachen machen. Und noch browserabhängiger.
Toll, vor allem für die Rechnungen, die der Webdesigner stellen konnte, war dann der Weg, einfach verschiedene Varianten der Webseite anzubieten, die für verschiedene Browser optimiert waren. All das ist genau das, was das Web nicht sein sollte und ich denke, dass die Grundideen Anfang der 90er Jahre durchaus valide waren und eine Weiterentwicklung verdienen.

Ein guter Schritt war es, CSS einzuführen. Damit wurde die Formatierung auf eine saubere Grundlage gestellt, weil man Formatierungsinformation strikt in CSS halten konnte und vom Inhalt trennen konnte. Natürlich müssen HTML und CSS zueinander passen, aber das HTML bleibt lesbar und kann auch mit einem normalen Texteditor noch bearbeitet werden und das CSS kann wiederverwendet werden. Dass es Weiterentwicklungen von CSS gab, z.B. Sass und SCSS. Das ändert nichts am Grundprinzip.

Eine weitere Änderung kam auf, weil vermehrt Webseiten dynamisch beim Aufruf auf dem Server generiert wurden. Ich denke, dass wir heute überwiegend auf solche Webseiten unterwegs sind. Google, Wikipedia, Youtube, Facebook, Online-Shops, Fahrplanauskunft, Kartendienste, E-Banking… Fast alles, was wir so im Web machen ist heute dynamisch generiert, oft auf dem Server. Dieser Blog-Artikel auch. Ich denke, dass heute zu viel dynamisch generiert wird, was eigentlich statisch sein könnte, aber das ist ein anderes Thema. Man konnte schon in der Frühzeit des Web mittels CGI dynamisch Webseiten generieren aber das war damals eher der Spezialfall für die Anwendungsfälle, wo das unbedingt nötig war.

Eine andere Klasse von Web-Applikationen benutzt heute JavaScript und z.B. Angular-JS und ist eine Wiederbelebung der klassischen Client-Server-Architektur. Manche sehen das als den Nachfolger der Server-generierten Webseiten an. Ich sehe eher für beide Ansätze eine Existenzberechtigung. Vieles, was wir heute nutzen können, wäre ohne Rich-JS-Clients gar nicht denkbar oder nur sehr umständlich nutzbar. Google-Docs, modernere Wiki-Editoren, Moderne Web-Mail-Clients, Chats, Twitter, Facebook u.s.w. nutzen dieses Prinzip. Es gibt aber viele Vorteile, Applikationen, die mit serverseitig generiertem HTML gut funktionieren, auch auf dieser Technologie aufzubauen. Auch das ist ein interessantes Thema für einen anderen Artikel….

Interessant ist jetzt, wie man die Mobilgeräte sinnvoll unterstützen kann.

Schon Ende der 90er Jahre hatte man die Lösung. WAP. Man schrieb die Seiten in WML statt HTML (wireless markup language). Das war in mehrfacher Hinsicht für Mobilgeräte optimiert: Die Seiten brauchten wenig Übertragungsvolumen in Zeiten, wo die Bandbreite für Mobiltelefone noch winzig war. Es ließ sich auf einem Mäusedisplay anzeigen. Und die Navigation war mit wenigen einfachen Tasten möglich, noch ohne Touchscreen. Der war damals noch nicht ausgereift oder preislich nicht in der Reichweite des Massenmarkts. Eine ideale Lösung für die damaligen Geräte.

Nur machte sich kaum einer die Mühe, seine Webseite noch ein zweites Mal für WAP anzubieten und aktuell zu halten.
Heutige serverseitig dynamisch generierten Webseiten könnten das vielleicht leisten. WordPress oder Media-Wiki oder Google könnten ihren Inhalt auch im Wap-Format herausgeben. Aber zu der Zeit waren statische Webseiten noch häufig und dynamische Webseiten waren noch sehr spezifisch auf ein bestimmtes Ausgabeformat hin ausgelegt.

Die Erlösung waren also dann die Super-Smartphones, die von Nokia und Ericsson verkauft wurden und die einfach „normale“ Webseiten konnten. Plötzlich war man nicht mehr in der Wap-Nische eingesperrt und hatte Zugriff auf alles. Und Webseiten konnten diese wenig geliebte Zweitvariante endgültig streichen, wenn sie sie überhaupt hatten.

Dieselben Webseiten funktionieren für Mobilgeräte, aber eben nur manchmal befriedigend. Aus den Gründen, die oben erwähnt wurden.

Wie kann man Webseiten universell anbieten?

1. Nun, man kann den Wap-Ansatz auch heute mit für Mobilgeräte optimiertem HTML verfolgen. Es gibt dann zwei Webseiten, http://www.xyz.com/ und http://m.xyz.com/. Wer fleißig ist, kann die beiden Varianten immer parallel pflegen. Fleiß ist aber an dieser Stelle eine Untugend. Es gibt aber auch Varianten für faule. Man schreibt die Webseiten in irgendeinem Format und hat Werkzeuge, die die m-Variante und die www-Variante aus derselben Quelle automatisch generieren. Das kann ein Skript sein, das man laufen lässt und das einmal lauter statische Seiten generiert, in beiden Varianten. Oder sie werden bei Abfrage dynamisch generiert. Solange man nicht zwei oder drei oder vier Varianten parallel pflegen muss, ist das akzeptabel.

2. Ein weiterer Weg ist es, statische HTML-Seiten zu haben und nur das CSS in zwei oder mehr Varianten anzubieten. Ich finde diesen Ansatz eleganter und bin überzeugt, dass er auf längere Sicht besser und mit weniger Aufwand funktioniert. Und es ist gemäß der HTML-Philosophie der „richtige“ Ansatz. Dies kann durch Abbilden von Varianten im CSS geschehen, aber auch dadurch, dass man CSS dynamisch passend zum Endgerät generiert. Vielleicht etwas zu originell für die Realität, wenn man CSS mit CGI generiert, aber statisches HTML hat. Aber warum nicht. In der Regel geht es auch, im CSS Bereiche für verschiedene Kategorien von Endgeräten zu definieren und das kann auch reichen.

3. Noch radikaler ist die Idee des Responsive Designs. Man hat idealerweise ein HTML und ein CSS und die sind so gemacht, dass sie für ein breites Spektrum an Fenstergrößen richtig und sinnvoll funktionieren. Ich finde das schöner als den zweiten Ansatz, weil die Vielzahl der Geräte so groß ist und die stufige Einteilung in Kategorien immer ungenau und manchmal falsch ist.

Elemente von Responsive Design sind einfach und für sich genommen schon nützlich:

  • <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1"> im Header-Bereich
  • keine absoluten Größenangaben im CSS
  • nur äußerst sparsam minimal- und maximal-Werte mit einem möglichst großen Bereich
  • bei großen Bildern max-width: 100%; height: auto;
  • bei großen Bildern von den Größenangaben im img-Tag, die man zur Optimierung des Rendering gelernt hat, wegkommen.

Es gibt noch mehr, was man tun kann. Wenn man es richtig gut machen will oder eine vorhandene Seite auf Responsive Design umbauen will, kann es schon aufwendig werden.

Wenn man ein CMS wie Joomla, Drupal, Typo3, WordPress o.ä. verwendet, sind diese Dinge „wegabstrahiert“. Es ist aber interessant zu schauen, ob das funktioniert oder ob man da etwas tun muss und was.

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2016 — Happy New Year

(C) see link

I like to have a program again:
#!/usr/bin/ruby
# encoding: utf-8
# coding: utf-8
texts = [ 'Akemashite omedetô!', 'Ath bhliain faoi mhaise!', 'Boldog új évet!', 'Bonne année!', 'Bun di bun an!', 'Cung chúc tân xuân!', 'Een gelukkig nieuwjaar!', 'FELIX SIT ANNUS NOVUS!', 'Felice Anno Nuovo!', 'Feliz ano novo!', 'Feliz año nuevo!', 'Feliĉan novan jaron!', 'Frohes neues Jahr!', 'Gelukkig nieuwjaar!', 'Gleðilegt nýtt ár!', 'Godt Nyttår!', 'Godt nytår!', 'Gott nytt år!', 'Gott nýggjár!', 'Happy New Year!', 'Hääd uut aastat!', 'Laimingų naujųjų metų!', 'Laimīgu Jauno gadu!', 'Laimīgu jauno gadu!', 'Lokkich nijjier!', 'Nav varsh ki subhkamna!', 'Naya barsa ko hardik shuvakamana!', 'Onnellista uutta vuotta!', 'Próspero ano novo!', 'Sala we ya nû pîroz be!', 'Selamat tahun baru!', 'Shnorhavor nor tari!', 'Srechno novo leto!', 'Sretna nova godina!', 'Subho nababarsho!', 'Sugeng warsa enggal!', 'Szczęśliwego nowego roku!', 'Un an nou fericit!', 'Yeni yılınız kutlu olsun!', '¡Próspero año nuevo!', 'Šťastný nový rok!', 'Καλή Χρονια!', 'Весёлого нового года!', 'С новым годом!', 'Срећна нова година!', 'Среќна нова година!', 'Честита нова година!', 'Щасливого нового року!', 'السنة الجديدة المبتهجة', 'سال نو مبارک', 'عام سعيد', 'สวัสดีปีใหม่', 'うれしい新しい年', '新年好', '새해 복 많이 받으세요' ]
texts.shuffle!()
str = texts.join(' — ')
puts(str)

Happy New Year! — Šťastný nový rok! — Laimīgu Jauno gadu! — Godt Nyttår! — Среќна нова година! — Bonne année! — Καλή Χρονια! — Sala we ya nû pîroz be! — Laimingų naujųjų metų! — Nav varsh ki subhkamna! — Een gelukkig nieuwjaar! — Frohes neues Jahr! — Ath bhliain faoi mhaise! — Selamat tahun baru! — Честита нова година! — สวัสดีปีใหม่ — Sretna nova godina! — Cung chúc tân xuân! — 新年好 — عام سعيد — Yeni yılınız kutlu olsun! — Un an nou fericit! — Hääd uut aastat! — السنة الجديدة المبتهجة — Щасливого нового року! — Shnorhavor nor tari! — Próspero ano novo! — Весёлого нового года! — Subho nababarsho! — Feliĉan novan jaron! — Felice Anno Nuovo! — 새해 복 많이 받으세요 — Onnellista uutta vuotta! — Gleðilegt nýtt ár! — Boldog új évet! — Feliz año nuevo! — Lokkich nijjier! — С новым годом! — Sugeng warsa enggal! — Gott nytt år! — Laimīgu jauno gadu! — うれしい新しい年 — Feliz ano novo! — Bun di bun an! — Срећна нова година! — Naya barsa ko hardik shuvakamana! — FELIX SIT ANNUS NOVUS! — سال نو مبارک — Srechno novo leto! — Szczęśliwego nowego roku! — Gelukkig nieuwjaar! — Godt nytår! — ¡Próspero año nuevo! — Akemashite omedetô! — Gott nýggjár!

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Christmas 2015

weihnachtsbaum-20151222_170639-scaled

Crăciun fericit − Natale hilare − ميلاد مجيد − God Jul! − Vesele bozicne praznike − Buon Natale − Mutlu Noeller − Честита Коледа − Glædelig Jul − Vesele Vianoce − Bon nadal − Merry Christmas − Срећан Божић − Gleðileg jól − Su Šventom Kalėdom − Bella Festas daz Nadal − Kellemes Karácsonyi Ünnepeket − С Рождеством − Gledhilig jól − Sretan božić − 즐거운 성탄, 성탄 축하 − Joyeux Noël − З Рiздвом Христовим − Fröhliche Weihnachten − Selamat Hari Natal − 圣诞快乐 − Häid jõule − καλά Χριστούγεννα − Feliĉan Kristnaskon − Priecîgus Ziemassvçtkus − クリスマスおめでとう ; メリークリスマス − Hyvää Joulua − Zalig Kerstfeest − Feliz Navidad − Prettige Kerstdagen − क्रिसमस मंगलमय हो − Gëzuar Krishtlindjet − Wesołych Świąt Bożego Narodzenia − Feliz Natal − Nollaig Shona Dhuit! − کريسمس مبارک − God Jul − Veselé Vánoce
Since this is an IT Blog, I let my program wish you whatever you will find below for me. IT guys should be lazy. 🙂
For these kind of tasks I still like Perl…

#!/usr/bin/perl
use utf8;
binmode STDOUT, ':utf8';
my $SEP = ' − ';
my @texts = ( 'Bella Festas daz Nadal', 'Bon nadal', 'Buon Natale', 'Crăciun fericit',
   'Feliz Natal', 'Feliz Navidad', 'Feliĉan Kristnaskon', 'Fröhliche Weihnachten',
   'Gledhilig jól', 'Gleðileg jól', 'Glædelig Jul', 'God Jul!', 'God Jul', 'Gëzuar Krishtlindjet',
   'Hyvää Joulua', 'Häid jõule', 'Joyeux Noël', 'Kellemes Karácsonyi Ünnepeket',
   'Merry Christmas', 'Mutlu Noeller', 'Natale hilare', 'Nollaig Shona Dhuit!',
   'Prettige Kerstdagen', 'Priecîgus Ziemassvçtkus', 'Selamat Hari Natal', 'Sretan božić',
   'Su Šventom Kalėdom', 'Vesele Vianoce', 'Vesele bozicne praznike', 'Veselé Vánoce',
   'Wesołych Świąt Bożego Narodzenia', 'Zalig Kerstfeest', 'καλά Χριστούγεννα',
   'З Рiздвом Христовим', 'С Рождеством', 'Срећан Божић', 'Честита Коледа',
   'ميلاد مجيد', 'کريسمس مبارک', 'क्रिसमस मंगलमय हो',
'クリスマスおめでとう ; メリークリスマス', '圣诞快乐',
'즐거운 성탄, 성탄 축하' );
my $n = @texts;
my $idx = rand($n);
for ($i = 0; $i < $n; $i++) {
    $idx = ($idx + 17) % $n;
    if ($i > 0) {
        print $SEP;
    }
    print $texts[$idx];
}
print "\n";

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Tastaturbelegung mit xmodmap ändern (Linux/X11)

English

Einleitung

Wenn ein Linuxsystem im grafischen Modus läuft, kann man die Tastaturbelegung mittels xmodmap ändern.
Jede Taste hat einen sogenannten „keycode“, den man leicht ermitteln kann, indem man sich die jetzige Belegung mittels
xmodmap -pke > current-keyboard
ausgeben lässt oder mit
xev
die Tasten ausprobiert. Ich benutze gerne eine deutsche Tastatur und tue das unabhängig davon, was auf den Tasten so aufgedruckt ist. In der Schweiz ist leider eine andere Belegung üblich, die minimale Abweichungen aufweist. Angeblich (inoffiziell) um die Schweizer Tastaturhersteller zu schützen, weil man vergass, dass asiatische Hersteller diese Hürde mühelos überspringen können. Ageblich (offiziell) um einen Kompromiss für die verschiedenen Sprachregionen der Schweiz zu schaffen und die Unterschiede minimal zu halten. Die Schweizer Tastatur ist aber unpraktisch, weil das „ß“ und die großen Umlaute fehlen.

Vorgegebene Einstellung als Basis

Nun kann man unter Linux eine Deutsche Tastatur mit „no dead keys“ wählen, was normalerweise sinnvoll ist. Oder sagen wir eine sinnvolle Ausgangsbasis. Ich finde es aber praktisch, diese noch etwas zu modifizieren. Einerseits können so mehr Sprachen unterstützt werden, wobei für mich die skandinavischen Sprachen, Spanisch, Russisch und Esperanto im Moment am interessantesten sind. Andererseits finde ich es praktisch, die Zeichen, die auf Tasten liegen, die bei manchen physikalischen Layouts fehlen, z.B. die drei Zeichen „<", "|", ">„, noch zusätzlich woanders hin zu legen, damit man sie auch dann noch hat. Drittens finde ich es schön, wenn man zwei Altgr-Tasten hat, weil viele wichtige Zeichen nur über Altgr erreichbar sind und sich besser greifen lassen, wenn es ein rechtes und linkes Altgr gibt.

Zeichen für Esperanto

Für Esperanto (Esperanto auf Esperanto erklärt) braucht man das übliche lateinische Alphabet mit 26 Buchstaben, wovon einige allerdings nicht verwendet werden, und die folgenden zusätzlichen Buchstaben:
ĉ Ĉ ĝ Ĝ ĵ Ĵ ĥ Ĥ ŝ Ŝ ŭ Ŭ
Leider hat man sich nicht an die in einigen slawischen Sprachen verwendeten zusätzliche Buchstaben
č Č ž Ž š Š
gehalten, aber solange man nicht außerdem slawische oder baltische Sprachen mit lateinischer Schrift parallel verwendet, ist das kein Problem.

Die sinnvollste Lösung scheint mir, die jeweiligen Zeichen auf Altgr-C, Altgr-G, Altgr-J, Altgr-H, Altgr-S und Altgr-U zu legen.

Das lässt sich recht einfach erreichen:
Man legt eine Datei
.xmodmap-ori
mittels

xmodmap -pke > .xmodmap-ori

an.
Und ein Skript $HOME/bin/orikb:

#!/bin/sh
xmodmap $HOME/.xmodmap-ori

Man legt danach eine Datei
.xmodmap-esperanto
an, in die man die folgenden Zeilen einträgt:

keycode 39 = s S s S scircumflex Scircumflex
keycode 42 = g G g G gcircumflex Gcircumflex
keycode 43 = h H h H hcircumflex Hcircumflex
keycode 44 = j J j J jcircumflex Jcircumflex
keycode 54 = c C c C ccircumflex Ccircumflex
keycode 30 = u U u U ubreve Ubreve

Und ein script in
$HOME/bin/eokb

#!/bin/sh
xmodmap $HOME/.xmodmap-esperanto

Natürlich chmod +x für die Skripte nicht vergessen… 🙂

Nun kann man mittels eokb die Esperanto-Zeichen auf die Tastatur bekommen und mittels orikb den Originalzustand wiederherstellen.

Andere sprachspezifische Sonderzeichen

Auf ähnliche Weise lassen sich natürlich auch andere Zeichen auf die Tastatur bringen. Ich habe z.B. noch
å und Å auf dem A,
ë und Ë auf dem E
ï und Ï auf dem I
ø und Ø auf dem O
æ und Æ auf dem Ä
ÿ und Ÿ auf dem Y
ñ und Ñ auf dem N
< auf dem , > auf dem .
| auf dem –

Damit lassen sich die skandinavischen Sprachen, Spanisch und Esperanto schreiben.
Manchen Tastaturen fehlt die Taste <>| links neben dem Y zugunsten einer größeren Shift-Taste. Deshalb habe ich mir <>| zusätzlich noch auf Altgr-, , Altgr-. und Altgr– gelegt.

Ausblick für weitere Artikel zum Thema

Für Russisch habe ich mir eine kyrillische Tastatur gekauft und benutze die Belegung wie sie aufgedruckt ist.

Generell stört es mich, dass man so häufige Zeichen wie []{}\ nicht so gut erreichen kann und so habe ich jeweils Altgr rechts und links verfügbar gemacht…

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Für neue Projekte verfügbar

Ich bin ab Anfang Januar 2016 für neue Projekte verfügbar.

Auf der Webseite meiner Firma IT Sky Consulting kann man sehen, was ich anbiete…

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Microsoft entlässt bis zu 18000 Mitarbeiter nach Milliardenverlust

English

Wie es aussieht, ist die Idee von Stephen Elop und Steve Ballmer, die Mobilfunksparte von Nokia auszuschlachten und damit für MS-Windows als Mobiltelefonbetriebssystem einen Fuß in die Tür zu bekommen, nicht aufgegangen und wird jetzt gestoppt.
Für die durch Microsoft von Nokia übernommene Mobiltelefonsparte kündigte Microsoft-CEO Satya Nadella an, dass Milliarden abgeschrieben werden und dass bis zu 18000 Mitarbeiter entlassen werden sollen. Dies wird über die Hälfte der zu Microsoft gekommenen ehemaligen Nokia-Mitarbeiter betreffen und auch in anderen Teilen von Microsoft findet ein größerer Personalabbau statt. Auch Stephen Elop gehört übrigens zu den entlassenen Mitarbeitern.
Andererseits sieht es danach aus, dass Nokia wieder in die Mobiltelefon-Entwicklung einsteigen wird, zu dem Zeitpunkt, zu dem der mit Microsoft geschlossene Vertrag das erlaubt. Viele vermuten, dass irgendwann Jolla von Nokia übernommen werden könnte, wo viele ehemalige Nokia-Mitarbeiter gelandet sind und wo man für eine Nischenmarkt aussichtsreiche Ideen aufgegriffen und weiterentwickelt hat, die bei Nokia unter Stephen Elop abgebrochen wurden. Nokia wird sich als Nischenanbieter wahrscheinlich wieder einen kleinen Marktanteil sichern können, aber die Stellung als Marktführer, wie sie vor Elop bestand, oder auch nur als einer von vielen größeren Anbietern, wie sie vielleicht ohne Elop realistischerweise herausgekommen wäre, wird nicht wieder erreicht werden. Auch die eigene Produktion wird zugunsten einer Auslagerung an die üblichen ostasiatischen Elektronik-Fertiger kein Thema werden.
Problematisch bei solchen Fusionen oder Übernahmen von Abteilungen, ist dass sie oft nicht gut funktionieren, weil einerseits die Firmenkulturen verschieden sind und es so zu Reibungsverlusten kommt, die man sich in einem engen Markt nicht unbedingt leisten kann und andererseits ein Anbieter, der im Markt etabliert ist, nicht so einfach durch die übernehmende Firma ersetzt werden kann. Dafür muss man die Kunden erst einmal gewinnen und entsprechende Glaubwürdigkeit aufbauen.
Es hat ja solche Fälle gegeben, z.B. bei Kameraherstellern. Die Minolta Kamerasektion wurde von Sony übernommen und auch relativ bald aggressiv als Sony vermarktet. Sony hatte keine Glaubwürdigkeit für Kameras, außer natürlich für Video-Kameras, aber sie haben es sich mit interessanten Produkten und einer speziellen Nische erarbeitet. Für Spiegelreflexkameras hat Sony nicht den Namen wie Minolta, aber für kleine, leichte Digitalkameras, die zwischen Mobiltelefon und Spiegelreflexkamera positioniert sind, haben sie eine gute Stellung.
Pentax wurde von Ricoh übernommen, aber die Marke wird konsequent erhalten und gepflegt und noch als solche wahrgenommen. Auch da ist man nicht mehr Marktführer wie in den besten Zeiten, sondern ein stabiler Nischenanbieter, sofern man in diesem Markt so etwas überhaupt sagen kann.
Offensichtlich sind hier durch Missmanagement erst einmal viele Milliarden an Wert auf Seite von Nokia versenkt worden (und viele Mitarbeiter entlassen worden), dann ist aber die ganze Rechnung nicht aufgegangen und letztlich sind auf Microsofts Seite auch viele Milliarden versenkt worden, so viele, dass es auch in einer relativ großen Firma sichtbar und schmerzhaft ist. Steve Ballmer und Stephen Elop haben sich sicherlich ihren Ehrenplatz in der Liste der „Nieten in Nadelstreifen“ verdient.

Links:

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Zukunft für IT-Freiberufler

English

Einige von uns arbeiten in der Informatik.
Und dort gibt es doch einige Modelle. Man kann bei der Firma, der man die Arbeit erledigt, direkt angestellt sein. Man kann als Freiberufler, also entweder mit einem speziellen Freiberufler-Status oder mit einer eigenen Ein-Personen-Firma für seinen Kunden arbeiten. Oder man kann als Angestellter einer größeren Firma für deren Kunde arbeiten. Vielleicht gibt es noch ein paar Hybridmodelle, auf die ich hier aber nicht eingehen möchte.

Ich habe alle drei Modelle kennengelernt und bevorzuge es, als Freiberufler mit meiner eigenen Firma zu arbeiten. Ich denke, dass die Menschen verschieden sind und so verschiedene Präferenzen zwischen diesen Modellen haben. Und für ein IT-Projekt ist es gut, Mitarbeiter mit verschiedenen Stärken und Erfahrungen zu haben und diese bekommt man am besten, wenn man mindestens Freiberufler und eigene festangestellte Mitarbeiter kombiniert. Diese interessieren sich in der Regel am meisten für den Erfolg des Projekts, während bei externen Mitarbeitern, die bei einer großen Firma angestellt sind, tendenziell noch eine eigene, oft nicht mit den Projektinteressen kongruente Eigendynamik des Arbeitgebers ins Spiel kommen kann, aber nicht muss. Ihr kennt sicher positive und negative Beispiele aus eigener Erfahrung: Z.B. werden in einer frühen Projektphase externe Mitarbeiter gebracht, die sehr viel können, vielleicht aber auch gute Verkäufer sind oder sich irgendwo in der Struktur des Auftraggebers etablieren. Wenn dann der große Auftrag unter Dach und Fach ist, werden überwiegend Berufsanfänger gebracht. Oder generell Personen, die eine enorme Loyalität mit ihrem Arbeitgeber mitbringen, weil das Modell, bei dem man dauernd unterwegs zu Kunden ist, bei dem dem Kunden ein hoher Stundensatz verrechnet wird und bei dem man selbst gemessen an diesem Stundensatz nur ein sehr mittelmäßiges Gehalt bekommt, nur für eine längere Zeit funktioniert, wenn diese Mitarbeiter eine sehr große Loyalität zu ihrem Arbeitgeber oder eine Scheu vor dem Risiko haben, selbst als Freiberufler oder Selbständige zu arbeiten. Genau das kann auch einmal gut sein, um ein Team mit verschiedenen Leuten zu haben, die sich gegenseitig ergänzen, wenn es das Team vielfältiger macht. Je nach Lieferant kann man bei diesem Modell auch Leute bekommen, deren technisches und fachliches Wissen sehr gut ist. Auch das habe ich gesehen und man sollte sich als Auftraggeber genau anschauen, mit wem man zusammenarbeitet, damit sowohl die Firma als auch die Leute, die tatsächlich im Projekt mitarbeiten, gut sind. Mit kleineren Firmen macht man oft bessere Erfahrungen als mit internationalen Großkonzernen, aber es gibt gute und schlechte Beispiele in allen Kombinationen. Um aber ein gutes Mischungsverhältnis von verschiedenen Charakteren zu haben, wie es dem Projekt dienlich ist, ist es gut, bei den „externen“ Mitarbeitern mindestens teilweise auch auf Freiberufler zu setzen, die selbständig arbeiten und nicht bloß Kapazitätsplanung und Checklisten für Qualifikationen anzuschauen.

Eine gute Mischung aus internen und externen Mitarbeitern, gerne auch mit einer großen Mehrheit von „internen“, ist auch für ein Projekt vorteilhaft, weil es einerseits die Flexibilität gibt, die Teamgröße zu variieren, ohne Entlassungen vornehmen zu müssen. Es sollte auch für die Loyalität der internen Mitarbeiter förderlich sein, wenn Entlassungen eher die Ausnahme als die Regel sind. So wie interne Mitarbeiter die Strukturen, Anforderungen, Kunden, IT-Systeme und die verwendeten Werkzeuge über die Jahre sehr gut kennengelernt haben, ist es auch gut, dass „externe“ relative viele Firmen von innen gesehen haben und vielleicht Dinge sehen, die einem nicht mehr auffallen, wenn man sie seit Jahren gewohnt ist, die aber doch Verbesserungspotential bieten. So kommen auch neue Ideen ins Team.

Nun sehe ich, wie die Entwicklung in der Schweiz läuft und höre davon, wie sie in Deutschland läuft.

In der Schweiz wird es auch immer schwieriger. Es gab einige Schikanen, die man als „Kollateralschaden“, als „Kleinigkeiten“ oder auch „als gezielte Verhinderung der Konkurrenz durch Kleinfirmen seitens im Parlament gute verankerter Großfirmen“ interpretieren kann. Ich lasse das einmal offen.

Man muss in der Schweiz die Mehrwertsteuerfrage und die Frage der Sozialversicherungen regeln. Das sind Henne-Ei-Probleme. Um als Firma Mehrwertsteuer abrechnen zu können, muss man Kunden haben. Den Kunden muss man eine Rechnung schreiben und darauf muss entweder eine Mehrwertsteuer mit Mehrwertsteuernummer ausgewiesen sein, die dem Kunden nicht wehtut, wenn er selbst eine Firma ist, weil er sie weiterverrechnen kann, oder man weist sie nicht aus und hat dann das Problem, wenn man nachträglich mehrwertsteuerpflichtig wird. Das lässt sich lösen, wenn man der entsprechenden Stelle schreibt, dass man Kunden oder auch einen großen Kunden hat und gerne die Mehrwertsteuer bezahlen möchte, denn letztlich wollen die ja gerne das Geld einsammeln. Bei der Rentenversicherung und den anderen Sozialversicherungen ist es schwieriger. Die bekommen das Geld sowieso. Wenn man für die selbständig ist, dann zahlt man Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile. Wenn nicht, zahlt der Kunde die Arbeitgeberanteile. Für die Abrechnung mit einem Kunden ist es schlicht unmöglich, eine Rechnung zu stellen und den Hinweis zu geben, dass man noch nicht weiß, ob irgendeine andere Stelle später noch Arbeitgeberanteile von Sozialversicherung einsammeln wird. Die Kunden gibt es dann schlicht und einfach nicht. Als Bäcker oder Maler hat man in der Regel schnell so viele Kunden, dass einem die Selbständigkeit abgenommen wird und keine Sozialversicherung wird beim Bäcker herausfinden, wer dort alles Brot gekauft hat, um den Kunden jeweils ein paar Franken Arbeitgeberanteile abzuknöpfen. Als Maler sollte man im ersten Jahr einfach ein paar kleine Kunden haben und nicht einen riesigen Millionenauftrag wie das Anstreichen eines Hochhauses, dann ist das auch gut. Als IT-Freiberufler hat man aber eher Projekte, wie das Anstreichen eines Hochhauses, wo viele Leute, interne Mitarbeiter des Kunden und man selbst und vielleicht auch andere „externe“ mehrere Monate oder gar Jahre an einem Projekt arbeiten. Es gibt Leute, die es geschafft haben, mit einer Einzelfirma als Freiberufler bei der Sozialversicherung als Selbständige anerkannt zu werden, aber das ist die Ausnahme. In der Praxis hat man zwei Wege, um diese Situation aufzulösen. Entweder lässt man sich bei einer Vermittlerfirma oder bei einer anerkannten Firma eines Kollegen temporär zu Konditionen anstellen, die komplementär zu dem Auftrag sind und umgeht das Problem auf diesem Weg. Leider bestehen einige Auftraggeber sogar auf diesem Modell. Das andere Modell, das letztlich interessanter ist, ist es eine eigene GmbH oder AG zu gründen und bei dieser angestellt zu sein. Dann ist auch alles sauber geregelt. Anders als in Deutschland kann man in der Schweiz kaum der Rentenversicherung entgehen, sie ist aber auch nicht so exzessiv ausgelegt wie in Deutschland, sondern zahlt eher eine Minimalrente, was die Höhe der Beiträge weniger schmerzhaft ausfallen lässt. Die mit dem Einkommen korrelierte Rente bekommt man in der Schweiz durch die sogenannte zweite Säule, auch Pensionskasse genannt, wo man ein Guthaben anspart, aus dem dieser zweite Teil der Rente gespeist wird.

Nun muss eine GmbH in der Schweiz ein Eigenkapital von mindestens 20’000 CHF haben, aber man musste nur die Hälfte einbringen. Die andere Hälfte musste man als Gründer nur garantieren, das heißt im Falle einer Insolvenz bis zu 10’000 CHF aus dem Privatvermögen aufbringen, um Schuldner zu bedienen. Später kam eine Änderung, dass man die 20’000 CHF von Anfang an komplett liefern musste, aber auch alle, die mit 10’000 gegründet hatten, die anderen 10’000 nachliefern mussten. Das klingt nicht so schlimm, letztlich war aber der bürokratische Aufwand recht hoch und erforderte ca. 1-2 Tage Arbeit und Gebühren, die mehr als ein Drittel der 10’000 CHF auffraßen. Letztlich ließ sich das mit Geld und Zeit bewerfen und war gelöst. Ebenso eine andere Änderung, die sogar nachvollziehbar war. Alle GmbHs und AGs brauchen eine Buchhaltung, die von jemandem mit entsprechendem Knowhow gemacht werden muss. Das ist normal und in allen Ländern so, die eine seriöse Wirtschaftsordnung haben. Große Firmen müssen diese Buchhaltung einer Revision durch eine weiter Buchhaltungsfirma unterziehen, bei kleineren ist das nicht nötig. Auch das ist sinnvoll. Früher war es so, dass man bei GmbHs grundsätzlich annahm, dass sie „klein“ sind und bei AGs, dass sie „groß“ sind. Das wurde dann korrigiert und Größe wurde nach rationaleren Kriterien gemessen. Nun musste man als GmbH aber aus der Revisionspflicht, die man erstmal aufs Auge gedrückt bekam, aussteigen, was wiederum ein größerer bürokratischer und finanzieller Akt war.

Die nächste Hürde war die Personalverleihbewilligung. Dafür muss man einen Antrag stellen, der etwa 46 Seiten lang war, und 50’000 CHF als Sicherheit hinterlegen, die man erst ein Jahr nach Verzicht auf die Personalverleihbewilligung zurückerhalten kann. Größere Firmen müssen die gleichen 50’000 CHF hinterlegen wie kleinere, nur wird sie bei größeren Firmen durch eine Garantie ersetzt, weil man diesen ohne weiteres glaubt, dass sie 50’000 CHF jederzeit aus dem Hut zaubern können. Auch diese Hürde lies sich mit Geld und Zeit bewerfen und überwinden. Und sie wurde nachträglich sogar wieder etwas abgeschwächt, allerdings in der Form, dass große Kunden trotzdem auf der Personalverleihbewilligung bestehen und dass manche Kantone sie nicht mehr gewähren, da sie ja nicht mehr nötig sei.

Jetzt bleibt zu hoffen, dass nicht eines Tages eine neue Schikane auftaucht, die sich schlicht und einfach nicht mehr realistisch überwinden lässt. Das faktische Berufsverbot für freiberufliche Informatiker. Ich möchte gerne viele Projekte sehen und die Flexibilität des Freiberuflers haben. Und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, bei einer großen Firma angestellt und als „externer“ für Kunden zu arbeiten und mit dem Interessenkonflikt zu leben, loyal zu meinem Arbeitgeber zu sein und dem Interesse des Kunden und des Projekts zu dienen.

In dem Fall werde ich mir ein anderes Land in Europa suchen, wo ich weiterhin in der von mir bevorzugten Form arbeiten kann. In der Hinsicht bin ich flexibel und ich werde dann auch schnell die Sprache lernen, wenn ich sie noch nicht kann.

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Aktualisierung von WordPress

English

Die Aktualisierung von WordPress und Plugins hat hier nicht so gut funktioniert.

Es hat eine kleine Änderung geholfen, jetzt ist alles gut:

In .htaccess am Anfang diese Zeile

AddHandler php56-cgi .php

einfügen…
Danach funktionierten alle Updates gut.

Vielleicht hilft das auch anderen, die damit Probleme hatten….

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